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Impuls fürs Wohnen und das Gewerbe

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Von: red Redaktion

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Susanne Repp (2. v. l.) informiert sich über die Pläne und den Zeitplan für das frühere Drott-Gelände. © pv

Nidda (red). Die Planungen der Investoren für das ehemalige Drott-Gelände zwischen Schillerstraße und der Nidda standen im Mittelpunkt eines Gesprächs, das Susanne Repp, Bürgermeisterkandidatin der Bürger-Liste (BL), für die Wahl am 16. Januar, mit Reiner Deubel, dem Geschäftsführer der »Nidda Schillerstraße GbR« mit Sitz in Wettenberg, kürzlich geführt hat.

Die BL berichtet über den Besuch in einer Pressemitteilung.

Wann geht es los? Wie wird die Bebauung aussehen? Welche konzeptionellen Schwerpunkte gibt es? Und vor allem: Bis wann ist mit der Fertigstellung zu rechnen? Diese Themen wurden direkt auf dem Gelände des ehemaligen Bauunternehmens erörtert. Reiner Deubel zeigte sich erfreut über das Interesse der BL-Kandidatin und erläuterte die Details anhand von mitgebrachten Plänen.

Das historische Drott-Gebäude, das direkt an der Schillerstraße steht, wird nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert. Hier ist sowohl Wohnraum als auch gewerbliche Nutzung denkbar. Die übrigen Gebäude werden im Frühjahr 2022 abgerissen und nach erteilter Baugenehmigung, die bereits beantragt ist, soll mit der Maßnahme begonnen werden.

Es werden drei Baukörper mit circa 4700 Quadratmetern Wohnfläche entstehen, was der Schaffung von 60, barrierefrei zugänglichen Wohnungen unterschiedlicher Größe entspricht. Auch die Nutzung durch nicht störendes Gewerbe wie Büroflächen und Praxen ist vorgesehen. Insgesamt 91 Pkw-Stellplätze werden in einer Tiefgarage und einer Freifläche auf dem Grundstück geschaffen, komplett ausgerüstet mit E-Mobil-Ladestationen sowie 66 Fahrradabstellplätzen. Die Energieversorgung wird über ein eigenes Blockheizkraftwerk und leistungsstarke Fotovoltaikanlagen sichergestellt.

Susanne Repp zeigte sich beeindruckt von dem stimmigen Konzept, das auf vielfältige Weise Bewegung in die Niddaer Wohnungs- und Gewerbestruktur bringen werde. Reiner Deubel informierte, dass circa 18 Millionen Euro investiert werden und er von einer Fertigstellung im Sommer 2024 ausgeht.

Mit dem Hinweis auf den Quartierscharakter und dass »hier zukünftig 18 Bäume stehen werden, wo bislang kein einziger steht«, endete das von beiden Seiten als sehr informativ und angenehm bewertete Treffen.

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