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Endlich wieder Weihnachtsmarkt in Nidda

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Niddas Erster Stadtrat Thomas Repp eröffnet den ersten Niddaer Weihnachtsmarkt nach 2019 im Beisein von Nikolaus Rudi Allmansberger und seinen Engeln Isa und Chiara sowie vieler Besucherinnen und Besucher, die sich sehr über den Neustart freuen. © Aljosha Deen

Lange haben die Menschen in der Region darauf warten müssen. Wegen der Corona-Pandemie fanden seit 2019 fast überall keine Weihnachtsmärkte mehr statt. In Nidda ging es nun wieder los.

F amilie Fränzke aus Michelnau genoss das vorweihnachtliche Flair bei der Neuauflage des Niddaer Weihnachtsmarkts mit Kinderpunsch, Waffeln und vielem mehr, was man in den vergangenen beiden Jahren vermisste.. »Wir freuen uns so sehr, endlich mal wieder mit den Kindern zusammen auf einen Weihnachtsmarkt gehen zu können«, erklärte sie. Und brachte damit zum Ausdruck, was wohl die Meisten der überaus zahlreichen Besucher beim Schlendern durch die Gassen und über den Marktplatz empfanden.

Kein Regen, aber angenehme Temperaturen trugen ein Übriges dazu bei, dass sie das bunte Treiben in vollen Zügen genießen konnten.

Der Gewerbeverein und die Stadt richteten nach der corona-bedingten Zwangspause nach 2019 nun erstmals wieder einen Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende aus. Maximilian Häßner, stellvertretender Vorsitzender des Gewerbevereins, bedauerte, dass es zum Neustart weniger Stände waren. Er freute sich aber umso mehr, dass der Markt bereits früh am Abend bestens besucht war und Scharen an Menschen das bunte, aber dennoch besinnliche und festliche Treiben genießen wollten. Häßner entschuldigte sich bei den Kindern, weil man das angekündigte Karussell aus technischen Gründen nicht aufbauen konnte. Die Besucher bat er: »Nehmen Sie die gute, vorweihnachtliche Stimmung mit nach Hause«.

Genüsse für alle Sinne

Martin Guth vom Kulturmanagement der Stadt dankte den Organisatoren und vielen Helfern für die erfolgreichen Vorbereitungen. Zwar seien die meisten Anmeldungen in diesem Jahr auf den letzten Drücker gekommen. Doch mit viel Einsatz und großem Engagement habe man auch diese besondere Aufgabe bewältigt.

Derweil genossen die vielen Besucher das besondere Flair, das wohl jeden Weihnachtsmarkt ausmacht. Die zahlreichen Düfte der Winter- und vor allem Vorweihnachtszeit waren so abwechslungsreich, dass die Nase ihre wahre Freude hatte. Es roch nach Glühwein, Punsch und heißem Apfelwein. die sich mit den Aromen von Tee, Rum und Kakao abwechselten. Während an einem Stand der Geruch nach frischen Waffeln, Weihnachtsgebäck und Lebkuchen die Sinne betörte, roch es nur wenige Meter weiter nach Leckereien aus dem Holzbackofen oder Würstchen und Gyros.

Dazwischen heftetete sich der Blick immer wieder auf weihnachtliche Dekoartikel, vielfach selbst gemacht, die für Adventsstimmung in den eigenen vier Wänden sorgen können. Und auch die passende musikalische Untermalung fehlte nicht, so dass es Anregungen für alle Sinne gab. So unterhielten der Spielmannszug aus Eichelsdorf, das Niddaer Stadtorchester und die Schulband des Gymnasiums. Überall waren Menschen im Gespräch mit Bekannten und Freunden und genossen sichtlich dieses lange vermisste Beisammensein.

Besuch vom Nikolaus

Die Kinder machten große Augen, als sie den Nikolaus sahen und strahlten, wenn ihnen Rudi Allmannsberger in der Verkleidung des Bischofs von Myra, begleitet von den Engeln Chiara und Isa, ein kleines Geschenk überreichte. Pünktlich um 17 Uhr am Samstagabend läutete Martin Röhling, von viel Beifall begleitet, die alte Rathausglocke und gab damit den Startschuss für die feierliche Eröffnung. Diese oblag dem Ersten Stadtrat Thomas Repp. Auch er freute sich über den Neustart nach der Pandemiezeit und dankte den Beschickern. Neben den vielen Besuchern hieß er auch Staatsministerin Lucia Puttrich und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl willkom-men, bevor er allen viel Spaß beim Weihnachtsmarkt wünschte.

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Die Bläser des Stadtorchesters Nidda sorgen für musikalische Unterhaltung beim Weihnachtsmarkt. Die Musiker stehen unter der Leitung von Andreas Breunig. © Aljosha Deen
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Zahlreiche Besucher lassen sich einen Gang über den Markt nach mehrjähriger Pause nicht entgehen. © Aljosha Deen
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Auch bei den Marktbeschickern herrscht Freude, dass es nun wieder mit dem Weihnachtsmarkt weitergehen kann, so bei Sarah und Kim von der Metzgerei Fischer. © Aljosha Deen

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