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Eberhard: Aquariohm zum Vorbild nehmen

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Von: red Redaktion

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Thorsten Eberhard (l.) und Hagen Puttrich vor dem geschlossenen Hallenbad in Nidda. Das Beispiel aus Mücke halten sie für übertragbar. © pv

Nidda (red). Seit mehr als zehn Jahren ist der Neubau eines Hallenbades ein Schwerpunktthema in Nidda. CDU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard bezieht in einer Pressemitteilung zur Bäderfrage Stellung.

»Diskutiert werden seitdem unzählige Vor- und Nachteile, verschiedene Betreibermodelle, unterschiedliche Bauvarianten und Standorte sowie natürlich auch die Bau- und Folgekosten.« Es wurde versucht, Nachbarkommunen, die auch Nutznießer eines Hallenbads wären, mit einer Kostenbeteiligung ins Boot zu holen. »Leider blieben bis heute alle Bemühungen erfolglos«, bedauert Eberhard.

Und genauso lange, wie über einen Neubau diskutiert wird, gebe es die unterschiedlichsten Schuldzuweisungen. »Alle Diskussionen haben uns bis heute keinen Schritt weitergebracht«, stellt CDU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard fest. »Jetzt muss man über den Tellerrand schauen und nach innovativen Lösungen suchen.«

Er spricht sich für den Bau eines Sport- beziehungsweise Hallenbades aus, um den Schulstandort Nidda nachhaltig zu fördern. »Ich selbst habe in Nidda schwimmen gelernt und fände es natürlich schön, wenn auch meine Kinder hier schwimmen können«. Dennoch gelte es, die besondere Situation Niddas mit der Justus-von-Liebig-Therme in Bad Salzhausen und den Freibädern in Nidda und Wallernhausen zu berücksichtigen. Das sei keine leichte Aufgabe für eine Kommune mit rund 18 000 Einwohnern und eine besondere Herausforderung, auch in finanzieller Hinsicht.

Ein Hallenbad-Bau sei in der jüngsten Stadtverordnetensitzung von der Fraktion BürgerListe thematisiert worden. CDU-Fraktionsvorsitzender Hagen Puttrich habe daraufhin die Fraktionen zu einem »Runden Tisch« aufgerufen, um die grundsätzliche Zielrichtung für ein neues Schwimmbad zu besprechen, was einstimmig Zuspruch fand.

Ganz neue Wege gefordert

»Die Bäder sind für Nidda ein wichtiges Zukunftsthema - einerseits was die Attraktivität, andererseits was die finanzielle Belastung angeht. Deshalb ist es wichtig, eine Entscheidung zu treffen, die von möglichst vielen mitgetragen wird«, erklärt Hagen Puttrich. »Seit Jahren treten wir auf der Stelle«, stellt Thorsten Eberhard fest und fordert: »Wir müssen endlich gemeinsam vorankommen und ganz neue Wege gehen. Ein gutes Beispiel könnte hier das Aquariohm in Mücke sein.« Auch hier hätte es ein sanierungsbedürftiges Hallenbad mit entsprechendem Finanzierungsbedarf aus dem kommunalen Haushalt gegeben. »Dort gründete sich ein Förderverein als Genossenschaft zur Rettung des Bades. Mit großem Einsatz des Vereins, Zuschüssen und Fördergeldern des Landes Hessen sowie einem jährlichen Zuschuss der Kommune wurde dort eine Erfolgsgeschichte geschrieben.

»Ich habe bereits Kontakt aufgenommen, weil das Konzept vielversprechend ist und für Nidda ein Weg aus dem Stillstand sein kann. Es wurde lange genug diskutiert. Es geht jetzt darum, endlich eine Lösung zu finden«, betont Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard mit Nachdruck.

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