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Die Stadtentwicklung beschleunigen

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Von: red Redaktion

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Station auf dem Kisselberg: Bürgermeisterkandidat Thomas Eckhardt und Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik äußern sich zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum. © pv

Nidda (red). Beim digitalen Dialog der SPD Nidda diskutierte Bürgermeisterkandidat Thomas Eckhardt mit der heimischen Bundestagsabgeordneten Natalie Pawlik und Bürgerinnen und Bürgern aus Nidda über bezahlbares Wohnen.

»Ich werde die Stadtentwicklung für Nidda beschleunigen und angefangene Bauprojekte mit Nachdruck zu Ende führen«, erklärte Thomas Eckhardt sein geplantes Vorgehen im Bauwesen. Mit der Wohnungsbaugesellschaft will der Bürgermeisterkandidat bezahlbaren Wohnraum schaffen und das Innenentwicklungskonzept der Schillerstraße zügig und zeitnah umsetzen. Das kündigt er in einer Pressemitteilung an.

Konzept in den nächsten Monaten

Eckhardt will dafür sorgen, dass es noch in der ersten Jahreshälfte ein konkretes Umsetzungskonzept für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum gibt. Als Ortsvorsteher der Kernstadt wisse er genau, wo solche Wohnungen entstehen könnten und dass die Umsetzung bislang sehr träge laufe. »Als Ortsvorsteher will ich für ein Umdenken bei der Bauweise einstehen«, erklärt Eckhardt. Mit dem Wohnungsbau wolle er die Treibhausgasemissionen pro Quadratmeter, die neuen Standards des geänderten Gebäudeenergiegesetzes einhalten - beste Voraussetzungen für die neuen Bundesförderprogramme nach Auslauf der Neubaubauförderung für den »KfW 55 Standard«. »Also, bezahlbare Mieten im hohen ökologischen Standards, bestmöglich durch erneuerbare Energien betrieben und gefördert von Bund und Land«, fasst Eckhardt zusammen.

»Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage der heutigen Zeit. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und dabei so vielfältig wie die Menschen«, erklärt die Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik. »Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Deshalb wollen wir als Ampel-Koalition auf Bundesebene das Bauen und Wohnen der Zukunft bezahlbar, klimaneutral, nachhaltig, barrierearm, innovativ und mit lebendigen öffentlichen Räumen gestalten.« Wichtig sei es ihnen dabei, die Vielfalt an individuellen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen der Menschen in ländlichen und urbanen Räumen mitzudenken.

Eine Quote für Mehrfamilienhäuser

Auch den Wunsch nach Eigenheimbau wird Eckhardt im Fokus haben. »Wir werden, dort wo es uns als Stadt möglich ist, sinnvoll unsere Bauflächen- und Außenentwicklung betreiben. Dabei habe ich den Flächenverbrauch der Grundstücke für Einfamilienhäuser im Blick. Das muss im Verhältnis stehen, Boden ist ein knappes Gut«, sagt Eckhardt. »Um den benötigten Flächenverbrauch einzudämmen, werde ich in allen neu zu erschließenden Baugebieten eine 30 prozentige Quote für Mehrfamilienhäuser festlegen. Die Wohnungen sollen zusätzlich als bezahlbarer Wohnraum angeboten werden«, führt Eckhardt weiter aus. Aber auch das altersgerechte Wohnen und der Barriereabbau sind Forderung und Ziel von Thomas Eckhardt.

Auf Bundesebene wollen die Sozialdemokraten einen Aufbruch in der Bau-, Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik starten. »Unser Ziel ist der Bau von jährlich 400 000 neuen Wohnungen, davon 100 000 öffentlich gefördert. Wir werden dafür die finanzielle Unterstützung des Bundes für den sozialen Wohnungsbau inklusive sozialer Eigenheimförderung fortführen und die Mittel erhöhen«, erklärt Pawlik weiter. Weitere Maßnahmen sind die Bildung eines Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum sowie die Einführung eines Bau-, Wohnkosten und Klimachecks für Gebäude und die eines Potenzialflächenregisters für Kommunen.

Über den Mietkauf zum eigenen Haus

Eckhardt möchte Familien in Nidda mit der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft eine Option schaffen, über den sogenannten Mietkauf zu einer eigenen Immobilie zu gelangen. »Nicht jeder junge Familie kann sich gleich ein Haus leisten, Mietkauf wäre nicht nur familienfreundlich, sondern schafft auch bei den zukünftig zu erwartenden überschaubaren Renten für ein Stück Sicherheit im Alter«, erläutert Eckhardt.

Der nächste digitale Donnerstag findet am 27. Januar ab 19.30 Uhr statt. Unentschlossene Wähler können sich ein Bild von Thomas Eckhardt machen und ihn befragen. Die Einwahldaten und das Schwerpunktthema werden unter www.spd-nidda.de bekannt gegeben.

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