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Dialog mit der Jugend führen

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Von: red Redaktion

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Wie kann man junge Menschen in das politische Geschehen einbinden? CDU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Eberhard tauscht sich aus mit Parteinachwuchs. © pv

Nidda (red). Junge Menschen für die Politik zu gewinnen und in Entscheidungsprozesse einzubinden, das sei dem christdemokratischen Bürgermeisterkandidaten Thorsten Eberhard »eine Herzensangelegenheit«, so der CDU-Stadtverband Nidda in einer Pressemitteilung. Deshalb habe sich Eberhard jetzt mit Niddaer Vertretern der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union zu einem Rundgang und anschließendem Meinungsaustausch getroffen.

Jugendparlament und Wählen ab 16

Gesprächsthemen des Treffens, so heißt es in der Pressemitteilung weiter, seien unter anderem gewesen: Schule und Ausbildung, die Freizeitangebote, der Klimaschutz, das Interesse von Jugendlichen an politischen Fragestellungen überhaupt, die Installierung eines Jugendparlaments, das Wahlrecht ab 16 und Fragen danach, was Jugendliche in und an Nidda schätzen. Was wünschen sie sich. um die Kommune für junge Menschen attraktiver zu machen? Wo sehen Jugendliche die Knackpunkte und erkennen einen Handlungsbedarf?

Austauschen und einbinden

Für Christoph Bonarius, er ist aktiv im Landesschülerrat, habe der »regelmäßige Austausch mit den Schülervertretern besondere Priorität«. Katharina Falkenstein finde, dass es wichtig sei, »Jugendliche für Politik zu interessieren und auch einzubinden, wozu die kommunale Ebene eine gute Voraussetzung gibt«.

Wichtig ist es Thorsten Eberhard, Jugendliche unabhängig von der Zugehörigkeit zu einer Partei oder politischen Gruppierung für Politik zu interessieren, Meinungen und Standpunkte auszutauschen und sie in die politische Arbeit einzubinden. »Wir fassen Beschlüsse, die junge Menschen betreffen, die aber dazu nicht gefragt werden. Dies möchte ich ändern«, kündigt der Bewerber um den Chefsessel im Rathaus an.

Geplant sei ein regelmäßiger Austausch mit den Niddaer Schulen und Schülervertretern. Zudem sollten die Schulsprecher regelmäßig in das Rathaus eingeladen werden, um ihre Themen zu besprechen.

»Wer weiß, wie Demokratie funktioniert, Kompromisse gefunden und politische Entscheidungen herbeigeführt werden, kann mit populistischen Aussagen und »Fake News« in den sozialen Medien besser umgehen und diese bewerten«, ist Thorsten Eberhard überzeugt, »denn die Entscheidungen, die wir heute treffen, sind das Erbe unserer Jugendlichen für morgen.«

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