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125 mal Oberhessen von oben

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Von: red Redaktion

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Flugschüler David Leithäuser mit seinen Fluglehrern Thomas Oswald, Philipp und Matthias Ehrhardt und einigen Kameraden. © pv

Nidda (red). Zur Freude der aktiven Mitglieder des Fliegersportklubs (FSK) Nidda meinte es der Wettergott gut in der Ferienflugwoche. So konnte an jedem Tag Flugbetrieb durchgeführt werden. Das wurde von den Piloten ausgiebig zur Ausübung ihres Hobbys genutzt. 125 Flüge über Nidda, die Wetterau den und Vogelsberg mit einer Gesamtflugzeit von über 53 Stunden konnten in die Startliste eingetragen werden.

Sechs Stunden

in der Luft

Den längsten Flug schaffte Philipp Ehrhardt mit über sechs Stunden. Dabei führte ihn die Strecke über 500 Kilometer von Nidda aus zur Wasserkuppe sowie nach Anspach im Taunus und weiter bis nach Werdohl im Sauerland und schließlich wieder zurück nach Nidda.

Gabi Kunz, eine befreundete Fliegerin, die mit ihrem Mann und deren Wohnmobil die Tage beim FSK Nidda zu Besuch war, schaffte einen Flug von fast vier Stunden Länge bis nach Nordhessen und legte dabei insgesamt 260 Kilometer zurück.

»Es ist immer wieder beeindruckend, was für ausgedehnte Flüge letzlich nur mit der Kraft der Sonne, abgesehen vom Start an der Seilwinde, möglich sind«, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Fliegersportklubs.

Durch die Ankündigung der Ferienflugwoche im Kreis-Anzeiger neugierig geworden, hätten auch einige interessierte Gäste vorbei geschaut und die Gelegenheit genutzt, bei einem Gastflug im eleganten Segler des Vereins die heimatliche Umgebung einmal von Oben zu betrachten.

Aber auch der Ausbildungsbetrieb für den Flugnachwuchs stand in diesen Tagen auf dem Hermes im Fokus. So konnte der 17-jährige Flugschüler David Leithäuser aus Ulfa unter Aufsicht seiner Fluglehrer seinen ersten Alleinflug erfolgreich absolvieren. Was anschließend bei einem gemeinsamen Abendessen vor dem Klubheim entsprechend gewürdigt und gefeiert wurde.

Überhaupt kam während dieser Ferienflugwoche auch das Gesellige in der Gemeinschaft nicht zu kurz. So begannen die Tage mit einem gemeinsamen Frühstück und endeten nach dem Flugbetrieb mit einem vor Ort zubereiteten, leckeren Abendessen, um beim anschließenden Beisammensitzen bis in Dunkelheit den Tag ausklingen zu lassen und zu fachsimpeln.

Steuerknüppel

und Kochlöffel

Dabei zeigten die Piloten, dass sie nicht nur mit dem Steuerknüppel umzugehen verstehen, sondern auch in der Handhabung des Kochlöffels keine Anfänger sind.

»Alles in allem waren es schöne und kameradschaftliche Tage und die Flieger hoffen, dass an den verbleibenden Wochenenden bis zum Saisonende sich die Gelegenheit für noch einige schöne Flüge bietet«, fasst der Verein zusammen.

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