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Wie lange ist Anhalteweg?

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Von: red Redaktion

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Während des ADAC-Projekts lernen die Gederner Fünftklässler vieles über Reaktions-, Brems- und Anhalteweg. © pv

Gedern (red). Seit vielen Jahren organisiert Oberstudienrat Ralf Berndt das Projekt »Achtung Auto« für die fünften Klassen an der Gesamtschule Gedern. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg eines Autos kennen. Zwei Schulstunden handlungsorientierter Unterricht machen ihnen deutlich:

Je schneller ein Auto fährt, desto länger ist auch sein Bremsweg.

In praktischen Übungen werden zudem kritische Situationen im Straßenverkehr veranschaulicht. Während einer Vollbremsung im ADAC-Auto lernen die Jungen und Mädchen, dass eine ordnungsgemäße Sicherung im Wagen lebenswichtig ist.

Viele Schüler verschätzen sich

Nach dreijähriger Corona-Pause konnten jetzt wieder alle fünften Klassen der Gesamtschule Gedern an dem Projekttag »Achtung Auto« teilnehmen, der von den Michelin Reifenwerken und der Opel AG unterstützt wird. Eine Testbremsung zeigte, dass die meisten Schülerinnen und Schüler die Energie eines fahrenden Autos unterschätzt und den Anhalteweg zu kurz eingeschätzt hatten.

Bevor das Auto losfuhr, hatten die Jungen und Mädchen den Anhalteweg abgeschätzt und mit einem Hütchen markiert. Die meisten waren verwundert und erstaunt, dass sie sich ziemlich vertan hatten.

Auch wurden alle darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig es ist, dass sich der Fahrer des Autos nicht dadurch ablenken lässt, dass er mit dem Handy telefoniert oder das Radio bedient.

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