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LVM ehrt außergewöhnlich erfolgreiche Agentur

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Ohne seine motivierten Mitarbeiter wäre der Erfolg nicht möglich, betont Matthias Diehl, als er das »Goldene Pferd überreicht bekommt. © Oliver Potengowski

Gedern (ten). Dass Matthias Diehl vom Landwirtschaftlichen Versicherungsverein Münster (LVM) mit dem »Goldenen Pferd« geehrt wurde, ist das Ergebnis von mehr als drei Jahrzehnten kontinuierlicher und zuverlässiger Arbeit. Neben einer besonderen Beziehung zu seinen Versicherten ist auch die Begeisterung, mit der er seinen Beruf ausübt, ein Grund für diesen Erfolg.

»Als ich vor 35 Jahren angefangen habe, da wusste ich noch nicht, dass das mein Lebenswerk wird«, blickt Diehl während einer kleinen Feier in den Räumen der Agentur zurück. Als Peter Bochnia, im Vorstand des LVM für den Vertrieb zuständig, gemeinsam mit dem Außendienst-Direktor Dirk Hambach das »Goldene Pferd« an Diehl überreicht, erklärt er, dass eine solche Ehrung unter gewöhnlichen Umständen in einem großen Rahmen ausgerichtet würde. Doch da setze die Corona-Pandemie derzeit Grenzen.

Welche Bedeutung das »Goldene Pferd« für die Vertriebspartner hat, betont Bochnia durch drei Zahlen. Seit 125 Jahren gebe es den LVM inzwischen. 2300 Agenturen kümmerten sich vor Ort um die Beratung der Kunden. Doch das »Goldene Pferd«, die zweithöchste Auszeichnung für erfolgreiche Vertriebspartner, sei seit der Gründung des LVM nur 35-mal verliehen worden.

Dabei zeigt er sich überzeugt, dass Diehl auch noch die allerhöchste Ehrung, bei der eine goldene Uhr überreicht wird, bekommen wird. Wer den Geehrten im Kreis seiner Mitarbeiter erlebt, hat daran keinen Zweifel. »Ich bin überzeugter LVMler«, erklärt Diehl und bekennt, dass er in diesem Sinne, entsprechend der Farbe des Versicherers, grünes Blut habe.

»Es ist wie in einer Ehe, nicht jeden Tag Sonnenschein«, stellt er nach mehr als drei Jahrzehnten Partnerschaft fest. Denn Diehl sieht sich insbesondere als Dienstleister für seine Versicherten. »Wenn es einen Schaden gibt, dann ist das nicht der Schaden des Kunden, sondern mein Schaden«, erläutert er sein Selbstverständnis. Bochnia ergänzt, dass die LVM als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit für diese Berufsauffassung der richtige Partner sei.

Diehl erklärt, dass sein Erfolg darauf beruhe, dass er nicht nur im Schadensfall die Interessen und Bedürfnisse seiner Kunden im Blick habe. Obwohl er nie eine Versicherung vermitteln würde, die der Kunde nicht benötige, hätten seine Agenturen in Gedern und Grebenhain die meisten Verträge pro Kunde.

Jeder Versicherte habe bei ihm im Schnitt mehr als vier Verträge abgeschlossen. Diese hohe Kundenzufriedenheit über Jahre hinweg sei gerade im ländlichen Raum wichtig, wo Umsätze, Kaufkraft und damit auch Versicherungen kleiner ausfielen als im Ballungsraum.

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