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Informationstafel am Burgtor in Wenings lädt zu Rundgang ein

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Stadtrat Karl-Heinz Grun, Rainer Peppel, Norbert Greb, Ortsvorsteherin Almuth Zinn, Hans Erich Kehm, Bürgermeister Guido Kempel und Dieter Kehm freuen sich, dass durch die Informationstafel viele Spaziergänger und Wanderer mehr über die Geschichte von Wenings erfahren. © Oliver Potengowski

Eine Informationstafel am Burgtor lädt Besucher und Wanderer zu einem Rundgang durch die Geschichte von Wenings ein.

Wenings (ten). Eine Informationstafel am Burgtor lädt Besucher und Wanderer zu einem Rundgang durch die Weningser Geschichte ein. Dabei können sie zwischen zwei Teilschleifen von 6,8 beziehungsweise 6,2 Kilometern Länge oder dem kompletten Rundweg wählen, der eine Länge von 12,3 Kilometern hat.

Norbert Greb befestigte die Informationstafel im Einklang mit den Vorgaben des Denkmalschutzes und ergänzte sie um einen Halter für eine Informationsbroschüre. Er erklärte, dass diese ein Beitrag des Stadtteils zum Jubiläum des Zusammenschlusses mit Gedern sei. Dr. Angela Metzner, in der Stadtverwaltung für den Tourismus zuständig, hatte alle Stadtteile gebeten, zum Jubiläumsjahr Wanderwege zu beschreiben, auf denen sich die Besonderheiten der Orte erfahren lassen.

Lob für Engagement

»Wenings hat Stadtrechte«, betonte Greb. Deshalb habe er mit Hans Erich Kehm den historischen Rundwanderweg entwickelt. Auf dem Rundweg lernen die Wanderer mit der evangelischen Kirche, dem nordwestlichen Turm der früheren Stadtmauer, den Ruinen der Marienkirche und der Stumpe Kirche - Überresten der Dörfer Wernings und der Wüstung Floßbach -, dem Galgenberg und dem Denkmal für die Toten der beiden Weltkriege die Geschichte von Wenings kennen. Dazu erleben sie am Aussichtspunkt »Schau ins Land« auf dem Wartkopf sowie an der Bleichenbach- und der Wolfsbachquelle die Schönheit und Vielfalt der Landschaft.

»Das ist ein schönes Beispiel dafür, was man durch Engagement im Dorf erreichen kann«, lobte Bürgermeister Guido Kempel (parteilos) bei der Vorstellung der Tafel. Zudem wies er darauf hin, dass man auch als Gederner neue Erfahrungen machen könne. »Ich bin am ersten Wochenende der Jubiläumsfeiern in Nieder-Seemen die erste Runde gelaufen«, berichtete Kempel. »Ich bin in viele Ecken gekommen, wo ich vorher noch nicht war.« Ortsvorsteherin Almuth Zinn dankte der Stadt für die Unterstützung bei der Erstellung der Informationstafel und der Broschüre. Sie freut sich, dass der Rundwanderweg auf viel Interesse stößt. »Ich sehe immer viele Leute auf den Spuren unserer Geschichte durch das Dorf laufen«, berichtete Zinn.

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