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Gederner Seefest: Endlich wieder gemeinsam feiern

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Bürger- und Braumeister: Guido Kempel (l.) und Christian Ladner gönnen sich am Stand der SG Steinberg-Glashütten ein Bier, das Ladner gemeinsam mit Freunden selbst braut. © Oliver Potengowski

»We are back!« Mit diesen Worten begrüßte Gederns Bürgermeister Guido Kempel die 6000 Besucherinnen und Besucher des Seefests. Er brachte damit zum Ausdruck, was viele innig empfanden.

N ach zwei Jahren Zwangspause konnte die Region am Samstag endlich die 61. Auflage des Gederner Seefests feiern. Rund 6000 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum entspannten Beisammensein bei Livemusik. Statt des traditionellen Feuerwerks bildete diesmal eine Lasershow den Höhepunkt des Seefests.

Kein Feuerwerk

wegen Trockenheit

Nachdem wegen der Corona-Pandemie zwei Jahre lang nahezu alle Feste abgesagt werden mussten, sehnen sich die Menschen in der Region danach, endlich wieder gemeinsam zu feiern. Das ließ sich auch am Samstag beim Gederner Seefest beobachten. Rund 4000 zahlende Besucher, dazu viele zusätzliche Gäste auf dem Campingpark, die nur wegen des Fests angereist waren. Eine Vielzahl, die sich noch vor der Öffnung der Kassen an den See aufgemacht hatte. Und selbst gegen 22 Uhr strömten noch zahlreiche Gäste auf das Festgelände am Süd- und Westufer des Sees. All das machte deutlich, wie sehr es den Menschen ein Bedürfnis ist, endlich wieder gemeinsam Feste zu feiern.

»We are back«, begrüßte Bürgermeister Guido Kempel dann auch gemeinsam mit Miss Vulkania Anastasia I. enthusiastisch die Besucher. »Die Rahmenbedingungen stimmen«, freute er sich über stabiles Wetter, ein gelungenes Programm und eine ganze Reihe von Vereinen, die neben professionellen Schaustellern Stände und Zelte mit Speisen und Getränken aufgebaut hatten.

Kempel bedauerte, dass das angekündigte und bisher traditionelle Höhenfeuerwerk wegen der anhaltenden Trockenheit abgesagt werden musste. Als Ersatz hatten die Organisatoren eine professionelle Lasershow engagiert. Zu Instrumentalmusik wie der unvermeidlichen Titelmusik von »Fluch der Karibik« projizierte das Team mit Laserstrahlen Figuren, Flächen und dreidimensionale Räume in die Luft über dem See.

Zwei Bands und die Tanzgruppe Infinity Stars unterhielten auf einer kleinen Bühne das Publikum. Die 15 Tänzerinnen im Alter zwischen zehn und 14 Jahren präsentierten bei ihrem Auftritt eine Choreographie, die sie gemeinsam mit den Trainerinnen Sally Riemann und Alina Reinemer eingeübt hatten.

Den musikalischen Auftakt machte zunächst die Band New Age Rises mit einem breiten Repertoire an Coverversionen verschiedenster Rock- und Poptitel. Dabei waren Werke so unterschiedlicher Interpreten wie AC/DC, ZZ Top, der Cranberries, der Eurythmics, der Ärzte oder der Spider-Murphy-Gang zu hören.

Musik bis

tief in die Nacht

Damit hatten sie die Besucher gut auf die zweite Band des Abends vorbereitet. Männerüberschuss haben sich inzwischen als Lokalmatadore einen soliden Ruf und eine feste Fangemeinde erspielt. Mit »Gimme some Lovin’« , im Original von der Spencer Davis Group, eröffneten sie ihr Programm, das ebenfalls durch eine beeindruckende Bandbreite glänzte. Michael Jacksons »Billy Jean« reihte sich an »Kiss« von Prince, »Sex Bomb« von Tom Jones und »I shot the Sheriff« von Jimi Hendrix. Die Lasershow bedeutete eine kurze Erholungspause für die Lehrer-Band. Anschließend spielte sie bis in die tiefe Nacht hinein weiter.

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Die Lasershow mit ihrer Fülle an Farben und Formen bietet am Abend eine gelungene Alternative zum abgesagten Feuerwerk. © Oliver Potengowski
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Auftakt mit Tanz: 15 Tänzerinnen der Gruppe Infinity Stars unterhalten Besucherinnen und Besucher des Seefests mit einer ausgefeilten Choreographie. © Oliver Potengowski
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Auftritt der Lokalmatadore: Die Band Männerüberschuss bietet mit Titeln von Tom Jones bis Jimi Hendrix bis tief in die Nacht eine große musikalische Bandbreite - sehr zur Freude des Publikums. © Oliver Potengowski

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