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Gedern, Hirzenhain und Kefenrod haben mit dem Telekommunikationsanbieter Deutsche GigaNetz eine Kooperation für den Glasfaserausbau geschlossen.

Highspeed-Internet möglich

Deutsche GigaNetz will Glasfaser in drei Ostkreis-Kommunen ausbauen

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In Gedern, Hirzenhain und Kefenrod schließen die Verwaltungen mit dem Telekommunikationsanbieter Deutsche GigaNetz eine Kooperation für den Glasfaserausbau ab.

Gedern/Hirzenhain/Kefenrod (red). In Gedern, Hirzenhain und Kefenrod ist der erste Schritt für einen Glasfaseranschluss bis in die eigenen vier Wände gemacht: Die Verwaltungen der drei Kommunen haben mit dem Telekommunikationsanbieter Deutsche GigaNetz eine Kooperation für den Glasfaserausbau geschlossen. Losgehen soll es im Sommer 2022, dann könnten die Bauarbeiten beginnen.

Ob der erste Spatenstich gesetzt wird, liegt allerdings in der Hand der Bürgerinnen und Bürger. Denn: Bis zum 20. März 2022 müssen sich laut Deutsche GigaNetz jeweils 40 Prozent der Haushalte einer Gemeinde für einen Anschluss entscheiden - nur dann wird gebaut.

Quote liegt bei 40 Prozent

»Ein Glasfaseranschluss ermöglicht Unternehmen und Privathaushalten zukunftssichere Bandbreiten und damit ein Highspeed-Internet«, erklärt Katalin Akacz-Nemeth, Projektleiterin der Deutschen GigaNetz im Wetteraukreis, die Vorteile der Technik.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Kirsten Frömel (parteilos, Kefenrod), Bürgermeister Timo Tichai (parteilos, Hirzenhain) und dem Ersten Stadtrat Herbert Weber (FWG, Gedern) stellten sie und ihr Kollege Stefan Hensel Ende Oktober die Planungen vor den regionalen Multiplikatoren vor.

Anschließend erfolgte die gemeinsame Teilnahme am digitalen Glasfaserauftakt, auf dem die eingeloggten Bürgerinnen und Bürger über den Ausbau des Glasfasernetzes und der damit verbundenen Möglichkeiten informiert wurden. Der Vorteil: Glasfaserkabel übertragen Daten nicht als elektrische Signale, sondern in Form von Licht. Das ist deutlich weniger störanfällig als Kupferkabel und entscheidend schneller - unabhängig davon, ob die Nachbarn gerade surfen oder nicht. Denn die Glasfaser wird bis in die Wohneinheit gelegt. So wird sichergestellt, dass die gebuchte Bandbreite auch vollständig beim Nutzer ankommt.

Nicht zuletzt für das Homeoffice gewinne ein zuverlässiges Hochleistungs-Internet an Bedeutung, betont die Deutsche GigaNetz. Auch wer am Feierabend Filme oder Computerspiele streamen wolle, müsse sich auf die Leistung seines Internets verlassen können. Dabei will die Deutsche GigaNetz helfen.

Beratung im »SpeedPoint«

Akacz-Nemeth: »Wir sind im Glasfasermarkt angetreten, um in Deutschland auch ländliche Regionen und kleinere Städte mit einem flächendeckenden Netzausbau topfit für die digitale Zukunft zu machen.«

Für alle, die am Glasfaserauftakt nicht teilnehmen konnten, ist die Aufzeichnung der Veranstaltung online abrufbar: https://bit.ly/3dC7mWG.

Die Entscheidung über den Ausbau in den Gemeinden liegt in den Händen der Bürgerinnen und Bürger, die jetzt die Gelegenheit haben, sich über die Möglichkeiten und Kosten der neuen Technik zu informieren: Von Montag bis Freitag berät ein Team der Deutschen GigaNetz im »SpeedPoint« des Unternehmens vor dem Edeka-Markt Herkules in Gedern: werktags von 11 bis 19 Uhr sowie samstags von 9 bis 15 Uhr. Außerdem können kostenlos persönliche Termine im eigenen Heim vereinbart werden.

Informationen rund um den Ausbau des Glasfasernetzes in Kefenrod, Gedern und Hirzenhain gibt es im Internet auf https://deutsche-giganetz.de/ausbau.

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