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Bestätigung für FCA-Vorsitzenden

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Von: red Redaktion

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Seit 75 Jahren hält Werner Klaus dem FCA die Treue. Dafür gibt es eine Ehrung von Kai Grüning (l.) und Christian Müller. © pv

Gedern (red). Kai Grüning bleibt Vorsitzender des FC Alemannia Gedern. Das ist das Ergebnis der Vorstandswahl im Rahmen der Jahreshauptversammlung.

Neben Grüning wählte man Christian Müller (Zweiter Vorsitzender), Nicole Weidig (Rechnerin), Sandra Müller (Zweite Rechnerin), Tina Stanzel (Schriftführerin), Marga Naumann (Zweite Schriftführerin), Lars Naumann (Jugendleiter) sowie Martin Nispel, Sebastian Hof, Klaus Ackermann, Isolde Schrempf, Jan Schaller, Max Vonalt, Thomas Adolph, Alexandra Wagner, Kerstin Grüning, Benjamin Horchler und Maximilian Heck zu Beisitzern.

Zu Beginn blickte Grüning auf das vergangene Vereinsjahr zurück und erinnerte daran, dass die Corona-Pandemie den Verein auch im Sommer 2021 fest im Griff hatte mit erheblichen Auswirkungen auf Trainings- und Spielbetrieb. Da aber alle beim FCA ihre »Hausaufgaben« gemacht hätten, sei man schnell startklar gewesen. In diesem Zusammenhang dankte Grüning dem Trainerteam Ralf Bechmann, Jannik Jung und Tino Schmitt, sowie allen Jugendbetreuern, die die Einheiten unter den gegebenen Bedingungen absolut vorbildlich leiteten.

Weiter ging der Vorsitzende auf den Jugendbereich ein, in dem zum Start in die neue Runde kaum noch Beschränkungen galten und die jungen Spieler ihrem Sport wieder unbeschwert nachgehen konnten. Da die lange Pause hier dazu geführt hatte, dass mancher ein neues Hobby entdeckte, sei es wichtig und richtig gewesen, diese Entscheidung zu treffen, so Grüning.

Kostenintensive Instandhaltung

Weiter verwies er darauf, dass man erneut viel Geld für Instandhaltungsmaßnahmen in die Hand nehmen musste, um das Sportgelände funktionsfähig zu halten. Beispielhaft nannte er die Reparatur der Beregnungsanlage, die Instandsetzung der Heizungsanlage und die mehrmalige Reparatur der in die Jahre gekommenen Flutlichtanlage. Hier verwies Grüning darauf, dass derzeit diverse Förderanträge gestellt seien und die Anlage als nächstes Projekt zeitnah vor der Umrüstung auf LED-Technik steht.

Dann blickte der Vorsitzende kurz auf die sonst regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen, die pandemiebedingt ausfielen, womit wichtige Einnahmequellen für den Verein wegfielen.

Im Bericht des Spielausschusses ging Robert Farr auf die Saison 2021/22 der ersten Mannschaft in der Gruppenliga Frankfurt Ost ein, die das Team auf Tabellenplatz 16 beendete, was leider den Abstieg in die Kreisoberliga bedeutete. Im Kreispokal gelang erneut der Einzug ins Endspiel, das man gegen die Sportfreunde Oberau verlor.

Die zweite Mannschaft startete in der Kreisliga A Büdingen und schloss die Saison schließlich auf Platz sieben ab.

Im Anschluss folgte der Bericht über die Jugendmannschaften durch Jugendleiter Lars Naumann. Im Bereich der Großfeldmannschaften (A- bis D-Jugend) schloss sich der FCA mit der JSG Birstein zur JSG Obere Nidder/Birstein zusammen. Spiel- und Trainingsort war die Sportanlage in Fischborn mit Kunstrasenplatz. Die Zusammenarbeit sei ausgezeichnet und das spiegele sich auch in den Ergebnissen wider. Bis zu den letzten Spieltagen bestand in allen Altersklassen die Chance auf die Kreismeisterschaft - leider ohne glückliches Ende. Die D- und C-Jugend standen außerdem im Pokalfinale.

Vielzahl neuer Jugendspieler

Naumann führte weiter an, dass sich Erfolg durchaus sehr unterschiedlich definiere: nicht nur nach reinen Ergebnissen, sondern auch nach Spielerentwicklung und Neugewinnung von Spielern. Nach zwei eher schwierigen Jahren aufgrund von Corona habe man in der vergangenen Saison eine Vielzahl neuer Jugendspieler begrüßen können.

Mit Ausblick auf die neue Saison stellte er fest, dass mit Ausnahme der A-Jugend überall zwei Mannschaften gemeldet werden können, man sei also solide aufgestellt, um den Kindern und Jugendlichen entsprechend ihrer Entwicklung und Befähigung einen guten Trainings- und Spielbetrieb zu ermöglichen. Insbesondere stellte Naumann heraus, dass der FCA nach einer eher schwachen Phase nun auch wieder mehr Trainer im Jugendbereich stellen könne.

Danach ging Rechnerin Marga Naumann kurz auf die sehr soliden Finanzen des Vereins ein und berichtete trotz Pandemie von einem guten Jahr auch durch die vielen Einnahmen im laufenden Spielbetrieb. Dies führte zur Entlastung des Vorstands, bevor es an die Neuwahlen ging.

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