+
»Teambuilding« - für die Siebtklässler der Limesschule eine neue und wertvolle Erfahrung.

Zusammen geht es einfacher

  • schließen

Altenstadt (red). Aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten eine harmonische Gruppe entstehen zu lassen, ist nicht einfach. Das gilt auch für den schulischen Bereich. Aus vielen Individuen soll sich eine Gemeinschaft, eine Klasse, mit einem Klima bilden, in dem alle gut lernen, man sich versteht und zusammenarbeiten kann. Zur Lösung dieser Aufgabe hat sich die Altenstädter Limesschule mit der auf Teambildungsmaßnahmen spezialisierten Firma »Klettern mit Köpfchen« aus Darmstadt kompetente Hilfe ins Boot geholt.

Jeweils einen Vormittag lang konfrontierte die studierte Erlebnispädagogin Sabina Dopczynska die Schüler der neu zusammengesetzten siebten Klassen mit Aufgaben, in denen weniger der Einzelne als vielmehr die Gemeinschaft im Mittelpunkt stand. »Uns geht es vorrangig darum, die Empathie zu fördern, sodass sich die Schüler gegenseitig helfen«, sagte sie. Ganz im Sinne des pädagogischen Konzepts dieses Projekts erfuhren die Siebtklässler , dass es leichter und sinnvoller ist, miteinander als gegeneinander zu arbeiten. Gefordert und gefördert wurden außerdem Offenheit für Neues und das Entwickeln von Problemlösungsstrategien.

Das Kooperationsspiel »Wassertransport«, bei dem die um eine Plane stehenden Siebtklässler ein auf der Plane stehende Wasserglas, das dabei natürlich nicht umfallen durfte, an einen bestimmten Punkt transportieren mussten, hatte es in sich. »Das ist ein typisches Spiel zur Stärkung der Klassengemeinschaft und zur Förderung der Kommunikation«, erklärte Dopczynska. Ein paar Tipps musste die Fachfrau geben, dann aber meisterten die Limesschüler die Aufgabe.

Wertvolle Erfahrung

Mindestens genauso wichtig wie die Übung selbst: die anschließende Reflexion. Siebtklässlerin Kira Nagel: »Grundsätzlich hatten wir schon eine intakte Klasse, aber die Schüler sind nun für Themen wie Gemeinschaft, Vertrauen und Miteinander sensibilisiert.«

Am Ende der Teambildungstage konnte das Fazit letztlich nur ein gutes sein: »Den Mädchen und Jungen hat das Training viel gebracht«, zeigten sich die beiden Schulsozialarbeiterinnen Milena Fritz und Sevgi Kurnaz, die das Projekt begleitet hatten, zufrieden. »Es war für die Schüler eine wichtige Erfahrung zu sehen, dass sie es letztlich irgendwie schaffen, wenn alle an einem Strang ziehen.«

Die Finanzierung des Projektes erfolgte im Rahmen des Präventionsprogramms »Respekt Coaches«, das durch das Bundesjugendministerium gefördert wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema