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Immobilienpreise in Frankfurt: Das sind die teuersten und die günstigen Stadtteile

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Von: Florian Dörr

Der Kauf einer Immobilie in Frankfurt bleibt für viele ein Traum. Die Preise steigen immer weiter. Einige Stadtteile stechen dabei hervor.

Frankfurt - Die Miet- und Kaufpreise für Immobilien in Frankfurt steigen immer weiter. Das ergibt sich aus einer aktuellen Studie von immobilienscout24.de. Demnach sind die Preise für Häuser (im Durchschnitt 6133 Euro pro Quadratmeter) im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent angestiegen. Wohnungen (5491 Euro pro Quadratmeter im Durchschnitt) wurden sogar um 7,2 Prozent teurer.

Dabei gehen die Immobilienpreise in den unterschiedlichen Stadtteilen Frankfurts teils weit auseinander. So kostete eine Wohnung in Höchst zuletzt im Mittel 4516 Euro pro Quadratmeter, im Westend-Süd musste man beim Kauf mit 9357 Euro pro Quadratmeter rechnen. Entsprechend bilden die beiden Stadtteile bei den Mietpreisen in Frankfurt auch die unterschiedlichen Enden der Preisspanne, wie die Liste der Kaufpreise von Wohnungen pro Quadratmeter zeigt:

Immobilienpreise in Frankfurt: Westend-Süd besonders teuer, Höchst fast noch preiswert

StadtteilQuadratmeterpreis
Westend-Süd9357 Euro
Nordend-West8124 Euro
Innenstadt8065 Euro
Altstadt8035 Euro
Bahnhofsviertel7624 Euro
Nordend-Ost7467 Euro
Sachsenhausen-Nord7073 Euro
Ostend6780 Euro
Bockenheim6701 Euro
Bornheim6599 Euro
Dornbusch6282 Euro
Sachsenhausen-Süd6111 Euro
Gallusviertel6011 Euro
Eschersheim5670 Euro
Heddernheim5385 Euro
Niederrad5242 Euro
Rödelheim5233 Euro
Niederursel5213 Euro
Oberrad4978 Euro
Höchst4516 Euro

Die Preise für Frankfurt-Riedberg nennt immobilienscout24.de in der aktuellen Auflistung nicht.

Immobilien in Frankfurt: Seit vier Jahren steigen Preise in jedem Quartal

Ein Blick in aktuelle Immobilienangebote in Frankfurt zeigt: Die Preise sind teils beeindruckend: So kostet etwa ein saniertes Reihenhaus mit einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern und sechs Zimmern in Frankfurt-Dornbusch auf immobilienscout24.de knapp 1,8 Millionen Euro. Die teuerste Wohnung im aktuellen Angebot ist gar für 12 Millionen Euro zu haben. Hier stehen allerdings auch 15 Zimmer auf 600 Quadratmetern Wohnfläche im Westend-Nord zur Verfügung. Damit ist die Wohnung noch merklich teurer als das aktuell am höchsten gehandelte Haus in Frankfurt.

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Die Immobilienpreise in Frankfurt steigen weiter. (Symbolbild) © dpa

In den vergangenen Jahren gingen die Immobilienpreise in Frankfurt stetig nach oben. So lag der durchschnittliche Quadratmeterpreise für Häuser vor vier Jahren noch bei 4320 Euro, bei Wohnungen lag er bei 3889 Euro. Nun ist er auf besagte 6133 Euro und 5491 Euro angestiegen. In keinem einzigen Quartal gingen die Preise - trotz diverser Krisen - auch nur minimal nach unten. (fd)

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