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Bergsteiger aus Hessen stürzt in Tirol in den Tod

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Von: Alexander Gottschalk

Am „Rotkogel“ in Österreich hat sich ein tödlicher Alpinunfall ereignet. Ein 53-Jähriger aus dem hessischen Haiger (Lahn-Dill-Kreis) kam dabei ums Leben.

Haiger/Sölden - Ein 53 Jahre alter Bergsteiger aus Hessen ist in den Tiroler Bergen abgestürzt und ums Leben gekommen. Wie die örtliche Polizei mitteilte, ereignete sich der tödliche Alpinunfall am Sonntagmorgen (3. Juli) am „Rotkogel“, einem rund 2.947 Meter hohen Gipfel der Ötztaler Alpen im österreichischen Ferienort Sölden.

Der Verunglückte stammte aus dem mittelhessischen Haiger (Lahn-Dill-Kreis). Er hatte mit seinem 21 Jahre alten Sohn den Berg besteigen wollen. Gegen 8.40 Uhr kam es dann 200 Meter vor dem Gipfel, südostlich der Schutzhütte „Brunnenkogelhaus“ zum Schlimmsten: Laut Polizei stürzte der Vater über steiles Felsgelände ab und überschlug sich mehrfach.

Bergsteiger aus Hessen stirbt in den Ötztaler Alpen in Österreich

Nach circa 150 Metern sei der Hesse unterhalb eines kleinen Schneefelds regungslos liegengeblieben, teilten die österreichischen Behörden mit. Sein Sohn habe Erste Hilfe geleistet und die Rettungskräfte alarmiert. Der mit einem Notarzt besetzte Rettungshubschrauber „Martin 8“ brachte das Unfallopfer und dessen Sohn nach Hochgurgl.

Für den Bergsteiger kam jede Hilfe zu spät.
Die Bergsteiger aus Hessen wurden mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert. Für den Älteren kam jede Hilfe zu spät. (Symbolbild) © dpa/Archiv

Der Arzt konnte jedoch nichts mehr für den Bergsteiger tun. Sämtliche lebensrettenden Maßnahmen seien erfolglos geblieben, so die Polizei. Zuerst hatte der Hessischer Rundfunk (hr) über den tödlichen Alpinunfall berichtet. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Mittelhesse auf einer Bergtour tödlich verunglückt: 2020 starb ein junger Mann aus Gießen in den Schweizer Alpen. (Alexander Gottschalk)

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