Archäologe Peter Stoll legt Prüfung zum 4. Dan ab
(pd). Der Glauburger Karatelehrer Peter Stoll absolvierte beim diesjährigen Karatesommer-Lehrgang in Konstanz, dem so genannten Gasshuku, die Prüfung zum 4. Dan. Das Gasshuku ist ein jährlich stattfindendes Großereignis, bei dem sich etwa 1 500 Karateka treffen, um unter der Leitung von hochrangigen internationalen Meistern die Karatekampfkunst zu studieren. Die teilnehmenden Sportler absolvieren täglich einen etwa viereinhalbstündigen Trainingsmarathon, an dessen Ende dann die Gurtprüfungen stehen.
Auch die Glauburger Karateka sind in jedem Jahr mit Teilnehmern bei dieser Veranstaltung vertreten. Für ihren Sensei (Lehrer) Peter Stoll, stand die Prüfung zum 4. Dan an, die er sehr erfolgreich bestand. Beim 4. Dan handelt es sich um einen hohen Meistergrad, der mit dem 1. Dan, dem Schwarzgurt, beginnt. Peter Stoll betreibt bereits seit 35 Jahren Karate und gründete im Jahre 1995 den Glauburger Verein Karate-Do Kyohan.
Damals war der Siegener Archäologe durch die Ausgrabungen am Glauberg hierher gekommen und im ehemaligen Jugendzentrum "Im Böning" untergebracht, das später zum Karate-Dojo wurde. "Meine Zielsetzung ist die Bewahrung dieser sehr alten Kampfkunsttradition und deren Weiterentwicklung. Höflichkeit und Respekt voreinander sind dabei ein wichtiger Leitfaden", so Peter Stoll nach seiner Prüfung. Dies möchte er auch in Zukunft an seine Schüler weitergeben.
www.do-kyohan.de