Endlich wieder einmal ein Heimspiel
28.01.2012 - NIDDA
Oberliga: HSG Gedern/Nidda gegen Bensheim/Auerbach II
(ebi). Nach dem glücklichen Sieg vor einer Woche in Baunatal treten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Gedern/Nidda am Sonntag (16 Uhr, Gymnasiumhalle Nidda) gegen die HSG Bensheim/Auerbach II an. Die Crew aus dem Südhessischen stieg in der vergangenen Runde nach nur einem Jahr wieder aus der dritten Liga ab und ist derzeit als Zehnter der Tabelle mit sieben Pluspunkten stark abstiegsgefährdet.
Zuletzt verlor Bensheim/Auerbach dreimal in Folge, der letzte Sieg datiert vom 4. Dezember vergangenen Jahres im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Rotenburg. Für die Wetterauerinnen allerdings kein Grund, dieses Team zu unterschätzen. Zum einen ist nie gewiss, wieviel Unterstützung das Oberligateam von der Zweitligamannschaft sowie von der starken A-Jugend erhält. Da das Zweitligateam bereits heute in Weibern antritt, muss die HSG Gedern/Nidda damit rechnen, dass die ein oder andere höherklassige Spielerin dabei sein wird.
Trügerischer Tabellenstand
„Wie ich es auf deren Homepage gelesen habe, werden sie mit allen Spielerinnen zu uns reisen“, macht sich Trainer Christian Breiler auf einen heißen Tanz gefasst. Wie trügerisch der Tabellenstand sein kann, bekam Gedern/Nidda vorige Woche in Baunatal zu spüren, wo der Tabellenvorletzte den Spitzenreiter am Rand der Niederlage hatte. „Das sind allesamt gute und dynamische Spielerinnen“, urteilt Breiler über die Handballerinnen aus Bensheim/Auerbach. „Sie sind nur recht jung und ihnen fehlt die Bindung zu den Spielerinnen aus dem Zweiligakader, da sie keine Trainingseinheit gemeinsam absolvieren. Wenn am Sonntag jedoch alle mit an Bord sind, dann wird das alles andere als ein Spaziergang für uns.“
Besonders der wurfgewaltige Rückraum und das hohe Tempo, welches Bensheim zu gehen vermag, haben Breiler bereits im Hinspiel beeindruckt „Wir haben da auch erst in den letzten zehn Minuten die Partie für uns entscheiden können“, erinnert sich der Coach an das 34:26. Sein spezielles Augenmerk hat er auf den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste gelegt. Dabei sind es die beiden Linkshänderinnen aus dem Zweitligakader, Cathrin Groetzki und Celina Wanzke, die Breiler beindruckt haben. Hingegen hat Torfrau Vanessa Peltsch den Verein zwischenzeitlich verlassen.
Für die Spielerinnen der HSG Gedern/Nidda geht es laut Trainer einmal mehr darum, besonders in der Deckung die guten Leistungen aus der Vorrunde zu wiederholen. Aber auch für den Angriffe müssen die Röder, Pfaff und Co. die Fehlerquote gering und die Effektivität hoch halten, damit die Heimpremiere 2012 am morgigen Sonntag gelingt. „Wir haben jetzt fünf von sechs Spielen auswärts bestritten, da ist es mal ganz schön, wieder in der eigenen Halle ran zu dürfen. Ich hoffe, das gibt uns einen zusätzlichen Kick.“ Personell kann Breiler aus dem Vollen schöpfen.