SWR3 hat den Spitzenplatz auf dem Radiomarkt in Rheinland-Pfalz behauptet. Stündlich wird die öffentlich-rechtliche Popwelle im Bundesland von 215.000 Menschen eingeschaltet, wie aus der in Frankfurt vorgelegten Media-Analyse (MA 2010 Radio I) hervorgeht. Der private Radiosender RPR1 kommt auf 203.000 Hörer. Beide Wellen gewannen im Vergleich zur vorangegangenen Analyse (MA 2009 Radio II) Hörer hinzu. Grund: Erstmals wurden auch die in Rheinland-Pfalz lebenden deutschsprachigen Ausländer nach ihren Hörgewohnheiten befragt. Demnach konnte SWR3 um 4.000 Hörer zulegen, RPR1. um 6.000.
SWR1 legt deutlich zu
Den größten Zuwachs meldete die Welle SWR1 Rheinland-Pfalz, deren Hörerzahl von 108.000 auf 129.000 kletterte. SWR4 Rheinland-Pfalz verzeichnete 170.000 Hörer pro Stunde – ein Plus von 2.000 Hörern. „Die Media-Analyse zeigt, dass das SWR-Radio beim Publikum ankommt“, teilte SWR-Intendant Peter Boudgoust mit.
Den Privatsender "bigFM - Hot Music Radio" schalteten 93.000 Menschen in Rheinland-Pfalz ein (plus 3.000), Rockland Radio 26.000 (minus 2.000). Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, ein Zusammenschluss von 260 Unternehmen der Medien- und Werbewirtschaft, ermittelt zweimal im Jahr die Reichweiten der deutschen Hörfunkwellen. Bundesweit wurden rund 66.000 Menschen befragt. Seit Juli 2008 sind bereits Kinder und Jugendliche von 10 bis 13 Jahren sowie die in Deutschland lebenden EU-Ausländer erfasst. Die Medienbranche erwartet die Daten immer mit Spannung, da die werbetreibenden Sender daran ihre Preise für Werbespots orientieren.