Baumpaten feiern die Walnussmeile
26.08.2010 - ORTENBERG
Gartenbauverein lädt zum Fünfjährigen ein
(hwo). Inzwischen ist es wirklich eine stattliche Reihe von zwar immer noch kleinen Nussbäumen, die aber seit ihrer Pflanzung doch schon kräftig gewachsen sind. Angefangen hat alles im Jahre 2005, als drei Bäumchen oberhalb der Straße „Am Peters Nußbaum“ in Ortenberg gepflanzt wurden.
In dem aufgeschütteten Hohlweg, einst der Weg der Postkutsche von der Frankfurter Straße Richtung Stockheim, stehen nun acht gespendete Nussbäume in einer Reihe, und damit ist die Pflanzaktion auch abgeschlossen. Jeder Baum hat einen Paten, der selbstverständlich auch eine Urkunde über die Patenschaft über einen Nussbaum der Sorte Esterhazy II erhielt. Auf der Rückseite der Urkunde ist auf einem Lageplan der genaue Standort der Bäume mit den besonders großen Früchten mit dünner Schale und der jeweilige Pate verzeichnet. Die fachliche Betreuung der Bäume wird vom Obst- und Gartenbauverein Ortenberg übernommen. Seit 2007 stehen an der „Meile“ zwei ebenfalls gespendete Bänke, von denen man einen herrlichen Blick über die Kernstadt hinweg Richtung Wippenbach und Eckartsborn hat.
Fünf Jahre sind seit der ersten Pflanzaktion vergangen, für den Vorsitzenden Eckhard Ewinger und den Vorstand des Ortenberger Obst- und Gartenbauvereins ein Grund, mit den Paten, Freunden und Gästen zu feiern. Eingeladen war für den vergangenen Sonntag natürlich an der Walnussmeile, wo die Besucher Kaffee, Kuchen, Grillwürstchen und kühle Getränke - darunter auch Apfelwein und Apfelsaft aus eigenen Äpfeln - erwarteten. Fast 80 Gäste kamen während des Nachmittags, und für die Kinder gab es noch eine besondere Überraschung. Sie konnten unter Anleitung ein „Mini-Insektenhotel“ bauen, das von Heinz Pfeiffer vorbereitet worden war. Die fertigen Insektenhotels durften dann mit nach Hause genommen werden.
Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring und ihre Familie gehörten auch zu den Gästen, denn für zwei der Bäume sind die Söhne Peter und Frederik die Paten, und ein Baum wurde 2006 von ihrem Vater Karl Pfeiffer gespendet. Eckhard Ewinger nahm die Gelegenheit wahr, und überreichte der Bürgermeisterin, die vor kurzem ihr zehnjähriges Dienstjubiläum feiern konnte, eine Flasche „Josta-Likör“. Josta nennt sich eine Kreuzung von Johannisbeeren und Stachelbeeren, und aus diesen „neuen“ Früchten ist der Likör mit dem tollen Geschmack hergestell