(ten). Über eine immer noch eher weniger bekannte finanzielle Anlagemöglichkeit informierte in diesen Tagen Joachim Schmitt, Betreuer für die Vermögen der Privatkunden, auf der Mitgliederversammlung der VR-Bank in Büdingen. Er stellte die aktuelle Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt vor.
Dabei unterschied er zwischen den Knappheitsprodukten wie Erdöl, Industrie- und Edelmetallen sowie den Nahrungsmitteln als nachwachsenden Rohstoffen. Bei beiden Gruppen seien angesichts wachsender Nachfrage jetzt steigende Preise zu erwarten. Für Brasilien, Russland, China und Indien sei von den Experten ein überdurchschnittliches Wachstum vorhergesagt. Damit gehe erhöhter Nachholbedarf im Konsum einher, der die Preise steigen lasse.
Dass die Preise für Agrarprodukte steigen werden, folgerte Schmitt aus der wachsenden Weltbevölkerung, der ein Rückgang der landwirtschaftlichen Anbaufläche gegenüberstehe. Bisher beschränken sich die Rohstoffinvestitionen der Deutschen vor allem auf Gold. 134 Tonnen des Edelmetalls hätten die Deutschen gekauft. Schmitt riet, Vermögensanlagen in Rohstoffen im Gespräch mit dem Berater der Bank zu überdenken.