Trinkwasser in Kernstadt verunreinigt
11.12.2010 - SCHOTTEN
Bei immunschwachen Menschen und Säuglingen besteht Durchfall-Gefahr - Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet
(pd). Für einen Teil der Kernstadt Schotten besteht ab sofort eine Warnung vor dem normalen Genuss von Trinkwasser.
Das von den Wirtschafts- und Versorgungsbetrieben der Stadt Schotten beauftragte Untersuchungsinstitut hat bei erhobenen Wasserproben festgestellt, dass ein Teil des öffentlichen Trinkwasserversorgungsnetzes in Schotten mikrobiologische Verunreinigungen (Koloniezahlüberschreitungen, coliforme Bakterien, E. coli) aufweist.
Diese können bei immunschwachen Menschen sowie bei Säuglingen Durchfall auslösen. Folgende Straßenzüge sind betroffen: Altenburg, Alte Straße bis Rosenrondell, Am Bockzahl bis Nidda-Brücke, Am Hohenwiesenweg, Campingplatz, Erbsengasse, Gederner Straße, Kirchstraße, Kleine Mühlgasse, Lohgasse, Ludwigstraße, Marktstraße, Mühlgasse, Neuer Weg, Neugasse, Otto-Müller-Straße, Parkstraße, Petersiliengasse, Residenz am Nidda-Stausee, Schlossgasse, Seestraße, Vogelsbergstraße bis Abfahrt Stadtverwaltung, Taubenweg.
Die Einwohner des betroffenen Versorgungsgebiets werden darüber in Kenntnis gesetzt, dass aufgrund einer Anordnung des Kreisgesundheitsamts vom 10. Dezember Desinfektionsmaßnahmen mit einem Chlorpräparat durchgeführt werden. Als Sofortmaßnahme (bis zur Chlorung, was Chlorgeruch beim Trinkwasserverbrauch bedeutet) ist das zum menschlichen Genuss und zur Verwendung in Lebensmittelbetrieben bestimmte Wasser vor seiner Verwendung abzukochen. Über das Ergebnis der Nachkontrolle wird die Bevölkerung umgehend informiert.