Maßnahme am Hallenbad soll Mitte Oktober beendet sein
(maw). Die Sanierung des Gelnhäuser Hallenbades hat mit dem Aufbau des Arbeitsgerüstes im Innenraum jetzt begonnen. Bei einem Pressetermin im Schwimmbad stellten die Bürgermeister von Gelnhausen, Gründau und Linsengericht, Thorsten Stolz, Heiko Merz und Albert Ungermann, zusammen mit dem Gelnhäuser Bauamtsleiter Günter Kauder die geplanten Sanierungsarbeiten vor.
„Nachdem die Baustraße angelegt wurde, um die Materialien transportieren zu können, beginnt jetzt der Aufbau des Arbeitsgerüstes“, erläuterte Bauamtsleiter Günter Kauder.
Rund 270 000 Euro verschlingt alleine das Gerüst für die Sanierung. Rund 1 000 Quadratmeter müssen eingerüstet werden, um die Arbeiten an der Decke des Hallenbades durchführen zu können. Zunächst wird die bestehende Deckenabhängung entfernt, danach wird die Elektroverkabelung, die sich aktuell noch unter den Deckenpaneelen verbirgt, erneuert und ordnugsgemäß verlegt. Mit dem Einbau von Schallschutzsegeln und der Errichtung der für den Brandschutz notwendigen Feuerschotte wird die Sanierung dann weitgehend beendet sein. Rund 1,3 Millionen Euro werden für diese Baumaßnahmen verbraucht werden. Mit dieser sogenannten „kleinen Sanierung“ erhoffen sich die Mitgliedskommunen des Hallenbadzweckverbandes, den Betrieb des Hallenbades auch künftig sichern zu können. Seit Sommer 2007 war klar gewesen, das bei dem Bad erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Die Diskussion um den Umfang der Arbeiten und der Austritt des Main-Kinzig-Kreises aus dem Hallenbadzweckverband hatte in den vergangenen drei Jahren Kommunalpolitik, Nutzer und Öffentlichkeit stark beschäftigt und zum Teil für erhebliche Kontroversen unter den Beteiligten gesorgt. Bis Mitte Oktober soll die Sanierung abgeschlossen sein und der Schwimmbetrieb im Hallenbad wieder aufgenommen werden.