Schüler bewiesen, dass Sport und Literatur harmonieren
19.11.2010 - GREBENHAIN
Beim Literaturabend an der Oberwaldschule ging es diesmal um ein besonderes Thema
(gst). Ein besonders Thema war mit Sport für den jüngsten Literaturabend an der Grebenhainer Oberwaldschule ausgewählt worden. Dabei ging es in den Beiträgen der Klassen acht und neun nicht nur um Sportgeräte wie Fußball oder Skateboard. Es wurden auch Bücher vorgestellt, bekannte Sportstars interviewt, es gab ein Sportquiz, oder ein Gedicht wurde vorgetragen.
Schulleiterin Karla Ketz-Kohlhepp meinte eingangs, dass das Programm mit dem Motto Sport nicht so literarisch wie frühere Veranstaltungen sei, sondern eher sachbezogen. Damit werde bestimmt der Geschmack des Publikums getroffen.
Durch das einstündige, abwechslungsreiche Programm führten Louisa Schell, Frederike Barth und Josi von Dietze.
Die Schülerinnen der Klasse 8G zeigten einen Sketch „Boxkampf“. Dabei ging es nicht nur um den sportlichen Aspekt. Vielmehr wurde auch das „Drum und Dran“ einer solchen Veranstaltung mit Interviews und Cheerleader gezeigt.
Mareike Usinger, Darline Knapp und Luisa Kraft befassten sich mit der Geschichte des Skateboards.
Die Geschichte des Sports zeigten danach Selina Barthold und Morgain Metzler auf. Sie hatten sechs Weltrekorde gefunden und wussten, wer im Tennis die meisten Doppelfehler gemacht hatte. Sie informierten auch darüber, dass jemand 1 600 Marathonwettbewerbe gelaufen hat oder welche Zeit das längste Tennismatch dauerte.
Beim Sportquiz von Lea Schneider, Lisa-Marie Schultheis Pascal Falk und Mona Franz waren die Lehrer Christe, Olemotz und Khoudja Kandidaten - Schulalltag einmal anders.
Mit „morgendlichem Sport“ befasste sich ein Gedicht von Kristina Dehn und Isabell Fischer. Die Tanzgruppe der Klasse 8Rb präsentierte einen Sport-Rap, unterstützt durch Wee Jäger mit Live-Gesang dabei.
Marcel Reinius, Leon Fehl und Jonas Berthold sowie Kevin Niepoth trugen die Entwicklung der Fußballschuhe vor.
Sportnachrichten präsentierten Tamara Jäger und Mara-Luis Schramm. Nicht ganz so ernst durfte man die von Lisa Bönsel, Julia Großkopf und Nadja Staffen vorgetragenen verrücktesten Sportarten nehmen: Handywerfen, Bobbycar-Rennen, Rasenmäher-Rennen oder Bett-Rennen.
Anna Klobetanz und Katharina Mehic stellten das Buch „Vom Junkie zum Ironmann“ vor, das Jörg Schmitt-Kilian geschrieben hat. Hier wird die Geschichte von Andreas Niedrig geschildert, der vom Drogenabhängigen zum erfolgreichen Triathleten wurde.
Die Reiterin Meredith Michels-Beerbaum, die Boxerin Regina Halmich und die Biathletin Magdalena Neuner waren Gäste im Studio bei „Sport macht Spaß“. Dabei erfuhren die Gäste einiges aus deren Leben. Hier wirkten Lena Rausch, Jasmin Warszawski, Safia Möller, Annalena Heun, Nilüfer Kainz, Nadja Krah und Alexandra Heil mit.
Aus der Feder von Julia Fabrizius und Jana Schmittberger stammte die Ballade „Zwingt mich nicht zu Tode“. Wohl kaum ein Zuhörer hatte damit gerechnet, dass es sich bei der Sportart um Fahrrad fahren handelte. Zum Abschluss sangen Gracia Engwaya, Celina Jakel und Melanie Georg „I am sailing“, sie wurden von Elisabeth Roth auf dem Klavier begleitet.
Schulleiterin Ketz-Kohlhepp dankte allen Lehrern der Jahrgangsklassen, denn alle Beiträge seien neben dem normalen Unterricht einstudiert worden. Sie hob Stefanie Rötzel und Tanja Petersohn hervor, die für die Organisation der Abendveranstaltung verantwortlich waren. Auch der Technik-Crew mit Dennis Spick, Alec Klug und Lukas Gutschalk wurde Dank zuteil.